Informationen zu
tiergestützten Therapien mit Behinderten-, Therapie- und Besuchshunden
Viele Menschen haben schon vom therapeutischen Reiten gehört oder selber
positive Erfahrungen damit gesammelt. Die Delfintherapie ist sicherlich auch
etlichen von Ihnen bekannt.
Auch durch Hunde als Co-Therapeut und Helfer ist es möglich, Erfolge wie in der
Hippo- oder Delfintherapie zu erzielen: z.B. eine bessere Körperwahrnehmung,
physiologische Bewegungsabläufe fördern, Verbesserung des Gleichgewichts,
seelische Harmonisierung, Förderung des sozialen Verhaltens um nur einige
Aspekte zu nennen

Warum erzielen wir durch den Einsatz von Tier Co-Therapeuten so große Erfolge?
Tiere werten nicht, sie teilen nicht ein in behindert, stotternd, humpelnd,
äußerlich entstellt. Tiere nehmen wertungsfrei ihren gehandicapten Menschen an.
Die Vierbeiner spüren wesentlich besser als viele Menschen, was ihrem Klienten
wohl tut. Die vierbeinigen Therapeuten berühren in ihren Patienten Schichten und
Emotionen, an die menschliche Therapeuten oft nicht so intensiv herankommen.
Meine 6-jährige Whippethündin Xena hilft mir seit 3 Jahren und unsere
Dalmtinerhündin CaraMia seit 3 Monaten bei meiner Arbeit als Physiotherapeutin.
Ich bin immer wieder erstaunt und fasziniert von Xenas und CaraMia’s Erfolgen -
oft sind wohl eher sie die Therapeuten und ich der Co-Therapeut.
Es gibt verschiedene
Arten von Service-Hunden:
Behindertenbegleit-, Therapie- und Besuchshunde
1. Besuchshunde
sind speziell trainierte Hunde, die zusammen mit ihrem Besitzer verschiedene
Institutionen wie Pflegeheime, Altenheime, Internate, Kindergärten, Schulen u.ä.
besuchen. Als Team wirken sie positiv auf die Bewohner, Kinder und Schüler.
Solche Teams motivieren, beruhigen holen die Personen aus evtl. seelischen
Tiefs, fördern soziales Verhalten u. v. m.

2. Therapiehunde
arbeiten als Co-Therapeuten zusammen mit ihrem Besitzer in Bereichen wie Physio-,
Logo-, Ergotherapie in der Altenpflege und im Schul- und Kindergartenbereich.
In der Physiotherapie z. B. kann der vierbeinige Co-Therapeut bei apallischen
und Komapatienten wirkungsvoll eingesetzt werden, hilft heftige Spastiken zu
lösen, nimmt die Angst vor der Behandlung u.ä.
In der Logopädie z. B. kann der Hund durch bestimmte abrufbare Handlungen ein
sprachgestörtes Kind zum Sprechen animieren, stotternde Kinder verlieren schnell
ihre Hemmungen, wenn sie sich mit einem Hund unterhalten.
Im Rahmen von ergotherapeutischen Behandlungen vermag ein solcher Co-Therapeut
physiologische Bewegungsabläufe zu fördern, wie z.B. die Feinmotorik der Hände
durch Kümmern des Hundes.
Personal Therapiehund
Als
persönlicher Therapiehund hilft er seinem Besitzer bei Depression,
Burn-Out-Syndrom, Borderline Syndrom, Essstörungen, Neurosen, Psychosen und
ähnlichen die innere Balance sowie Lebensmut und Lebensfreude wiederzufinden.
Ein solcher Personal Therapiehund hilft soziale Kontakte herzustellen, einen
geregelten Tagesablauf und Tagesrhythmus zu finden, das Selbstwertgefühl und die
Eigenliebe zu steigern und vieles mehr. Er hilft somit dem Betroffenen aus dem
emotionalen Teufelskreis auszusteigen.
3. Behindertenbegleithunde
helfen einem Menschen mit Handicap im Alltag, in Beruf und Freizeit.
Behindertenbegleithunde heben Gegenstände auf z.B. ein heruntergefallenes Handy,
öffnen und schließen Türen, können Lichtschalter betätigen, Schubladen
herausziehen, beim Ausziehen von Kleidungsstücken helfen. Sie begleiten ihren
Besitzer ggf. neben dem Rollstuhl oder Rollator zur Arbeit, Einkauf, in der
Freizeit und im Urlaub.
Behindertenbegleithunde können in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen
eingesetzt werden, beginnend bei Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden,
aber durchaus noch viele alltägliche Tätigkeiten selbständig bewältigen können,
jedoch Probleme haben, zum Beispiel herabgefallene Gegenstände aufzuheben, bis
hin zu Patienten, die aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung im Rollstuhl
sitzen und den Anforderungen des Alltags nicht mehr ohne Hilfe gewachsen sind.
4. Weitere Spezialisten unter den Servicehunden
Es gibt ferner Blindenführhunde, Hunde, die Gehörlosen helfen, Hunde, die ihre
Besitzer vor drohenden epileptischen Anfällen oder vor einer beginnenden
Unterzuckerung bei Diabetikern warnen. Es gibt hochqualifizierte Spürnasen, die
Krebs bei Menschen anzeigen.
Besuchs-, Therapie- und Behindertenbegleithund-Ausbildung
biete ich in der Hundeschule CaniCura an.
Welche Hunde sind als
Servicehunde geeignet?
Es ist möglich, bei Eignung Hunde fast jeder Größe und Herkunft zum Servicehund
zu fördern, es kommt auf den Aufgabenbereich an: Ein Berner Sennenhund eignet
sich besser zum Stützhund als ein Whippet, da er Dank seiner Größe geeignet ist,
ggf. seinem gestürzten Menschen wieder auf die Beine zu helfen. Kleinere Hunde
eignen sich z.B. prima für die Arbeit am Bett der Patienten, zum Beispiel bei
Wachkoma-Patienten.
Die Hunde sollten zwischen ca. 12 und 18 Monate alt und nicht älter als 6-7
Jahre und gesund sein. Charakter: sehr menschenbezogen und freundlich. Zwischen
Besitzer und Hund muss ein gutes Vertrauensverhältnis herrschen. Servicehunde
dürfen kurzfristig vorsichtig sein, aber nie aggressiv gegenüber Menschen.
Ungeeignet sind nervöse, sehr ängstliche, schwer traumatisierte, aggressive
sowie extrem zum Bellen neigende Hunde.
Manche Hunderassen oder –mischungen können von ihrer Veranlagung und Aufgabe her
ungeeigneter sein, z.B. Herdenschutzhunde. Sie sollen gegenüber Fremden
misstrauisch und wachsam sein und dürfen nicht auf jeden freundlich zugehen und
sich streicheln lassen, da diese Hundespezialisten ihre Tierherde bewachen und
schützen sollen.
Die therapeutische Arbeit des Hundes muss s e i n Wunschprogramm sein, er muss
sie von sich aus freudig anbieten!
Lassen
sich Therapie- oder Behindertenbegleithunde züchten?
Aufgrund meiner 20ig jährigen Erfahrung als Züchterin (Dalmatiner von
Katja-Domus von 1980-1999) kann ich sagen, dass sich keine Servicehunde züchten
lassen. Mutter/ Therapie-hund und vielleicht noch Vater/ Therapiehund, ergibt
nicht gleich Therapiehund. Es mag in manch einem Wurf 1 oder 2 Welpen geben, die
sich vielleicht dafür eignen könnten. Aber wie sie sich weiterentwickeln, lässt
sich im Welpenalter beim besten Willen nicht vorhersagen. Dieses hängt von der
Prägung schon beim Züchter und im Besonderen später beim Besitzer und seiner
Familie ab. Es spielt eine wesentliche Rolle, welche Erfahrungen Ihr Hund
sammelt und ganz besonders, wie er sie verarbeitet. Gerade nach der
Geschlechtsreife können sich die Hunde sehr verändern. Außerdem kann Ihnen kein
Züchter garantieren, ob Ihr Hund an dieser Aufgabe als erwachsener Hund Freude
hat und d a s ist Grundvoraussetzung für diese Ausbildung und lässt sich erst ab
dem 12.-18 Lebensmonat testen. (Siehe auch dazu Literatur von z..B.
Feddersen-Petersen: Hundepsychologie).
Für welche Mensch-Hund-Teams ist die Therapiehundausbildung gedacht?
Sie ist geeignet für therapeutische, pflegerische und pädagogische Fachkräfte,
die sich spezialisieren oder weiterbilden möchten, z.B.: Pädagogen, Erzieher,
Pflegepersonal, Psychologen, Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden,
Heilpraktiker, Sozialarbeiter, systemische Berater.
Die Therapiehund-Team-Seminare sind nicht für Menschen gedacht, die ihren Hunden
eine neue oder andere Beschäftigungsart bieten wollen im Sinne einer weiteren
Hundesportart wie Agility, Obedience, Dog Dancing u.ä.. Diese Kurse dienen auch
nicht dazu, unausgelasteten Hunden eine Aufgabe zu geben.
Die Therapiehund-Team-Ausbildung richtet sich an Interessenten, die Ihren Hund
in der pädagogischen, pflegerischen oder therapeutischen Arbeit zum Wohle der
Patienten, Klienten und Kinder t h e r a p e u t i s c h einsetzen möchten,
wobei unbedingt die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden sollen.
Kann man mit einem
Therapiehund viel Geld verdienen???
Sollten Sie anstreben, dass sich Ihr Hund durch Einnahmen der Therapiehundarbeit
quasi selber finanziert, sehen Sie unbedingt von der Therapiehundarbeit ab, denn
das ist nicht das Ziel dieser Aufgabe. Sie sind verpflichtet, für die Kosten für
Ihren Therapiehund ein Leben lang selber aufzukommen. Außerdem ist es
selbstverständlich, dass Ihr vierbeiniger Co-Therapeut auch seine Rentenzeit bei
Ihnen genießen darf.
Ein Therapiehund soll auch nicht eine Praxis aufpeppen im Sinne eines
einzigartigen Therapieangebotes, um sich von anderen abzuheben oder eine Praxis
wieder zum „Laufen zu bringen“.
Sie müssen als Therapeut, Pfleger oder Pädagoge von der tiergestützten Therapie
überzeugt sein und sie auch sinnvoll einsetzen können. (siehe auch unten
Richtlinien der IAHIAO).
Freude an der Zusammenarbeit mit Hunden, sowie der Wunsch Klienten, Patienten
oder Bewohnern mit Hilfe des vierbeinigen Co-Therapeuten , zu helfen sollten der
Beweggrund für die Therapiehundarbeit sein
Dass Sie die Fahrkosten erstattet bekommen und auch einen Obolus für den
therapeutischen Einsatz erhalten, ist absolut gerechtfertigt. Aber wenn Sie
Ihren Co-Therapeuten hundegerecht einsetzen, kann sich Ihr Hund nicht selber
finanzieren und soll es auch nicht.
Über die Therapiehundschule
CANICURA
2 x pro Jahr werden Grund-Ausbildungsblöcke in Wochenendkursen für die
Grundausbildung zum Therapiehund angeboten. Dauer eines Ausbildungsblockes 6
Monate.
Es werden pro Kurs nach einer Aufnahmeprüfung lediglich 6 Teilnehmer pro
Halbjahr aufgenommen, wodurch die Ausbildung auf höchstem Niveau erfolgt.
Die Therapiehund-Team Ausbildung der Schule CANICURA richtet sich nach den
Richtlinien der IAIAO.
Schutz des Hundes nach den Richtlinien der IAHAIO
Das Recht des Therapiehundes auf ein hundegerechtes und angenehmes Leben ist
rechtlich geschützt. 1990 hat sich ein internationaler Dachverband aller
Organisationen gegründet, die sich mit der Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung
und den damit verbundenen Konsequenzen für die Gesundheit und das Wohlbefinden
der Betroffenen befassen. Dieser Dachverband ist die „International Association
of Human-Animal Interaction Organisations → IAHAIO (www.iahaio.org).
Dieser Verband ist von der WHO (World Health Organisation) anerkannt.
Die internationalen Mitglieder der IAHAIO haben drei wichtige Basis-Dokumente
angenommen und als Resolution einstimmig verabschiedet:
· Die Genfer Deklaration, 1995
· Die Prager Richtlinien zum Einsatz von Tieren bei tiergestützten Aktivitäten
und Therapien, 1998
· Die Deklaration von Rio mit dem Thema „Heimtiere in Schulen“, 2001
IAHAIO (Auszug)
· Es werden nur Heimtiere eingesetzt, die durch Methoden der positiven
Verstärkung ausgebildet wurden und artgerecht untergebracht und betreut werden.
· Es werden alle Vorkehrungen getroffen, damit die betroffenen Tiere keinen
negativen Einflüssen ausgesetzt sind.
· Der Einsatz von Tieren in helfender bzw. therapeutischer Funktion sollte in
jedem Einzelfall begründetete Erfolgsaussichten haben.
· Es sollte die Einhaltung von Mindestvoraussetzungen garantiert sein und zwar
im Hinblick auf Sicherheit, Risikomanagement, körperliches und psychisches
Wohlbefinden, Gesundheit, Vertraulichkeit sowie Entscheidungsfreiheit. Ein
angemessenes Arbeitspensum, eine eindeutige auf
Vertrauen ausgerichtete Aufgabenverteilung sowie Kommunikation und
Ausbildungsmaßnahmen sollten für alle beteiligten Personen klar definiert sein.
Meine
Qualifikationen u.a.:
Ab 1980 als Hundetrainerin und Ausbildungswartin/ Trainingsleiterin in
verschiedenen Hundesportvereinen
1980-1999 Hundezucht (Dalmatiner von Katja-Domus)
Ab 1989 eigene Hundeschule CANICURA
Seit 1995 als Tierheilpraktikerin und Tierpsychologin tätig
Ab 1996 Ausbildung von Personal Therapiehunden
1989-1999 Fachgeschäft für Hunde- und Katzenbedarf
Seit 2006 arbeite ich als staatlich geprüfte Physiotherapeutin mit Menschen
Seit 2006 Therapeutin für Meridian Energie Techniken (MET, MBT, Japanisches
Heilströmen) für Mensch und Tier
Ab 1990 Referentin und Dozentin
Im Deutschen Dalmatiner Club von 1920 e.V.
Heilpraktikerschule Vis Vitalis in Kiel
Europäische Akademie für Energetische Therapien
Seminarhaus Hoher Vogelsberg in den Bereichen Meridian Energie Therapien für
Tiere, Tierethologie, Bachblütentherapie, Schüsslersalz-Therapien
Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.
Ausbildung zum Therapiehundteam:
Vorraussetzungen des
Therapiehundführers
Volljährigkeit
Schulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in einem
pflegerischen, therapeutischen oder pädagogischen Bereich mit Berufserfahrung
In Ausnahmefällen ist nach einem Bewerbungsgespräch bei Eignung auch eine
Zulassung von Interessenten anderer Berufsgruppen möglich.
Psychische Gesundheit und Stabilität
Erfahrungen im Umgang mit Ihrem Hund (siehe Vorraussetzungen Hund)
Voraussetzung für den Hund:
Ihr Hund muss geimpft und haftpflichtversichert sein.
Mindestalter zwischen 12 Monaten und 18 Monaten, je nach Rasse/ Mischung und
Entwicklung.
Höchstalter zwischen 5 und 7 Jahren, je nach Rasse/ Mischung und Fitness.
Ihr Hund muss seit Welpenalter oder Junghundalter (seit ca. 9. Lebensmonat) mit
dem zukünftigen Therapiehundführer zusammenleben und auch in seinem Besitz sein.
Der Hund darf keinesfalls mehr als einen Besitzerwechsel hinter sich haben.
Tierärztliches Gesundheitszeugnis. Nur ein gesunder Hund kann freudig und ohne
körperliche Einschränkungen als Servicehund arbeiten. Daher ist vor Beginn der
Ausbildung ein ausführlicher
Gesundheitscheck Ihres Hundes durch Ihren Tierarzt
notwendig, damit Ihr Hund auf keinen Fall gesundheitlich überfordert wird.
Ungeeignet sind z.B. Hunde, die an Epilepsie, schwerer HB oder ED oder anderen
schmerzhaften Erkrankungen, an heftigen Allergien od.ä. leiden.
Der Vordruck für den tierärztlichen Gesundheitscheck können Interessenten bei
der Therapiehundschule CANICURA per e-Mail oder telefonisch anfordern.
Der Hund muss einen guten Grundgehorsam aufweisen, z.B.
Gegenstände auf Kommando loslassen
eine sehr gute Leinenführigkeit ohne Hilfsmittel wie Halti, Halti Harness oder
Gentle Dog
Sitz und Platz mit Bleib
er muss sich abrufen lassen, auch unter Ablenkung (Hunde, Menschen, Spielzeuge)
er darf keine Passanten anspringen, rempeln oder umrennen
das ruhige Vorbeilaufen an einem Hund, an Joggern, an vorbeifahrenden Fahrzeugen
(Autos, Fahrrädern, Motorrädern)
er muss folgsam durch eine Menschengruppe gehen können
er soll ruhig und gelassen an einem Kinderwagen, Rollstuhl od. ä. vorbeilaufen
er muss Spielzeug und Leckerlis manierlich aus der Hand nehmen können
bei Hunden, die zum Bellen neigen, muss das Bellen zu kontrollieren sein
er sollte sich gerne auch von einer Fremdperson führen lassen
Er sollte schon folgende Situationen gewohnt sein:
Autofahren
größere Menschengruppen, z.B. vor Einkaufszentrum oder auf Wochenmarkt
das ruhige Vorbeilaufen an lockerer Leine an einem Hund, an Joggern, an
vorbeifahrenden Fahrzeugen (Autos, Fahrrädern, Motorrädern)
Spaziergänge in verschiedenen Umgebungen
sich von einer Fremdperson ruhig und gerne anfassen lassen
dass mal Gegenstände neben ihm herunter- oder umfallen, z.B. ein Regenschirm,
eine Unterarmgehstütze
Bestandenen Einstiegstest
Das Mensch-Hund-Team wird vor der Anmeldung zur Therapiehund-Team Ausbildung
durch einen Einstiegstest überprüft (nach Schweizer Modell)
Sollte Ihr Hund noch nicht alle praktischen Voraussetzungen für die
Therapiehund-Team Ausbildung erfüllen können, so besteht die Möglichkeit Ihren
Hund im Vorbereitungskurs für die Therapiehund-Ausbildung zu trainieren.
Ausbildung zum Therapiehund-Team
Eignungstest
Im Eignungstest werden die charakterlichen, ausbildungsmäßigen und
gesundheitlichen Vorraussetzungen Ihres Hundes überprüft.
Gebühr für den Eignungstest: 40.- Euro. Zahlbar
ohne Abzug innerhalb von 7 Tagen nach der Anmeldung zum Eignungstest per
Überweisung.
Das Anmeldeformular für den Eignungstest können Sie telefonisch oder per e-Mail
bei der Therapiehundschule anfordern.
Anmeldung zum Eignungstest:
Folgende Unterlagen senden sie bitte zur Therapiehundschule CANICURA:
tierärztliches Gesundheitszeugnis.
Das Zeugnis darf nicht älter als 3 Monate sein.
eine Kopie Ihres Berufs- oder Studienabschlusszeugnisses, Ihres Zertifikats oder
Diploms (Bereich Pflege, Therapie, Pädagogik, Heilwesen u.ä.)
Impfpass
Termine für den Eignungstest finden Sie am Ende dieser Seite
Individuelles Ausbildungsprofil
Nach bestandenem Einstiegstest können Sie mir im Gespräch Ihre Wünsche,
Motivationen und Ziele nennen. Gemeinsam erstellen wir ein individuelles
Ausbildungsprofil, das die Fähigkeiten Ihres Hundes und Ihre Wünsche des
Einsatzbereiches berücksichtigt.
Seminarinhalte und –ziele
Modul 1:
Einführung in das Seminar, Kennenlernen
Literaturliste, Internetadressen und Vorstellung der Literatur zu den
verschiedenen Themen der Therapiehundausbildung
Gesetzeskunde: Schweigepflicht
Vorstellung der verschiedenen Arten von Servicehunden und deren Aufgaben
Die Wirkung von Servicehunden, speziell von Therapiehunden
Anmerkungen zum Thema: Tierschutz contra Servicehunde?
Kenndecke: Umgang und Aufgabe
Einsatzutensilien für das Therapiehund-Team
Vorbereitung des Hundes vor dem Einsatz
Procedere im Einsatz
Procedere nach dem Einsatz
Einführung in Befund/ Assessment
Einführung in Befundauswertung/ Evaluierung
Praktikumsplatz erstellen
Grundübungen für die praktische Abschlussprüfung
Ihr Hund wird auf spielerische, vergnügliche Art auf etliche Situationen
vorbereitet, mit denen er bei seinen Einsätzen konfrontiert wird: Ungewohnte
Beleuchtungsverhältnisse, hallende Gänge, fremde Gerüche, plötzliche laute
Geräusche, wie knallende Türen, schepperndes Geschirr, umfallende
Unterarmgehstützen. Menschen mit ungewohnten Bewegungsmustern (z.B. Dystonien,
Hinken, flektierte Rumpfhaltung)
Gewöhnung des Hundes an Rollstuhl, Rollator, Unterarmgehstützen
* Bei jedem Krankheitsbild, das besprochen wird, werden folgende Punkte
berücksichtigt:
Befund/ Assessment, Auswertung/ Evaluierung, Schlussfolgerung
Dokumentation
Raumorganisation
Setting, Timing
Einbindung des Therapiehundes in die Sitzung
Möglichkeiten und Grenzen des Therapiehundeinsatzes
therapeutisches Führen
weitere Planung sinnvoll aufeinander abgestimmter Therapiehundteameinsätze usw.
Modul 2:
Ethologie: Beschwichtigungssignale, Stresszeichen und Ursachen für diese Signale
Vermeidung von Stress auslösenden Faktoren und Handling des unter Stress
stehenden Hundes
Prinzipien der optimalen Kommunikation Therapiehund-Team
Umgang mit Hilfsmitteln (Rollstuhl, Rollator) in Anwesenheit des Therapiehundes/
Gefahrenquellen
Rollstuhletikette
Krankheitsbild Demenz *
Umgang mit Dementen, Rollenspiel
Therapiehundeinsatz bei Dementen: Möglichkeiten und Grenzen
Grundübungen für die praktische Abschlussprüfung
Ihr Hund wird in einer Einrichtung des Gesundheitswesens auf etliche Situationen
vorbereitet, mit denen er bei seinen Einsätzen konfrontiert wird: Ungewohnte
Beleuchtungsverhältnisse, hallende Gänge, fremde Gerüche, plötzliche laute
Geräusche, wie knallende Türen, schepperndes Geschirr, umfallende
Unterarmgehstützen. Menschen mit ungewohnten Bewegungsmustern (z.B. Dystonien,
Hinken, flektierte Rumpfhaltung). Erste Begegnung mit Bewohnern eines
Altenpflegeheims
Gewöhnung des Hundes neben dem Rollstuhl, Rollator oder neben Unterarmgehstützen
herzulaufen
Modul 3:
Therapieformen: Mattenprogramm und Umgang mit bettlägrigen Patienten bei der
Therapiehundarbeit
Reflektion der ersten Einsätze des Therapiehundes im Praktikum
Krankheitsbild: Morbus Parkinson *
Sachkunde für den Therapiehundführer
Abrechnungsmöglichkeiten des Therapiehundeinsatzes
Rechtskunde: Vertragsmodalitäten
Ethik Therapiehund: Schutz des Therapiehundes
Krankheitsbild: Apoplex *
Grundlagen der nonverbalen Kommunikation zwischen Therapiehundführer und
Patienten, Bewohner, Klient
Busfahrt und Training in einer Einkaufszone
Gewöhnung des Hundes neben dem Rollstuhl, Rollator oder neben Unterarmgehstützen
herzulaufen
Praxis Altenpflegeheim:
Procedere in der Einrichtung, Befund/ Assessment, Auswertung/ Evaluierung,
Schlussfolgerung, Erarbeitung eines Therapieablaufes
praktischer Einsatz des Therapiehundteams
Dokumentation des Einsatzes
Reflektion des Therapiehund-Team-Einsatzes
Hausarbeit:
Dokumentation eines Therapiehundeinsatzes bei einem Klienten, Bewohner,
Patienten an der Praktikumsstelle
Erstellung zweier weiterer Therapiehundeinsätze bei dem Klienten, Bewohner,
Patienten
Modul 4:
Therapieformen: Therapeutische Spiele zwischen Kindern und Therapiehund
Prinzipien der Therapiehundarbeit mit Kindern
Veterinärmedizin:
Schmerzpunkte beim Hund
Vitalzeichen beim Hund
Erste Hilfe beim Hund u.a. auch Homöopathie, Lagerung, Verbände
Verschiedene Lernmodell kennenlernen
Lernmodelle: Klassische und operante Konditionierung
Dazu praktische Übungen (Clicker, Target)
Motivationsmöglichkeiten in der Hundeausbildung
Hygiene
Risiko durch Therapiehunde in EdG’s?
Zoonosen
Prinzipien der Hygiene in der Therapiehundarbeit
Besprechung der Hausarbeit
Krankheitsbild: Autismus *
Krankheitsbild: Multiple Sklerose *
Praktische Übungen für den Therapiehund, z.B.
bestimmte Gegenstände gezielt aufheben
Schubladen öffnen
beim Auskleiden helfen
Türen öffnen und schließen
Praxis Altenpflege- oder Kinderheim:
Procedere in der Einrichtung, Befund/ Assessment, Auswertung/ Evaluierung,
Schlussfolgerung, Erarbeitung eines Therapieablaufes
praktischer Einsatz des Therapiehundteams
Dokumentation des Einsatzes
Reflektion des Therapiehund-Team-Einsatzes
Hausarbeit:
Dokumentation eines Therapiehundeinsatzes bei einem Klienten, Bewohner,
Patienten an der Praktikumsstelle
Erstellung zweier weiterer Therapiehundeinsätze bei dem Klienten, Bewohner,
Patienten
Modul 5:
Krankheitsbilder: ADS, ADHS, HKS *
Verschiedene Lernmodelle
Lernmodelle: Klassische und operante Konditionierung
Dazu weitere praktische Übungen
Krankheitsbilder: Morbus Down/ Trisomie 21 *
Rechtskunde, nur die Kapitel, die für die Therapiehundarbeit relevant sind
Krankheitsbilder: Sehschwäche und Blindheit *
Umgang mit Blinden – Rollenspiel
Krankheitsbilder: Schwerhörigkeit und Taubheit *
Krankheitsbilder: Depression *
Umgang mit Depressiven – Film, Praxisbericht od.ä.
Krankheitsbild: Hyperkinetisches Syndrom *
Besprechung der Hausarbeit
Besprechung der Fragen zu Themen der theoretischen Prüfung
Praxis Altenpflegeheim: „Generalprobe“ für die praktische Prüfung
Procedere in der Einrichtung, Befund/ Assessment, Auswertung/ Evaluierung,
Schlussfolgerung, Erarbeitung eines Therapieablaufes
praktischer Einsatz des Therapiehundteams
Dokumentation des Einsatzes
Reflektion des Therapiehund-Team-Einsatzes
Über alle Seminarinhalte erhalten Sie ausführliche Skripte.
Die Seminare beinhalten 50 % theoretische und 50 % praktische Einheiten
Modul 6: 2-tägige Abschlussprüfung
Basisprüfungen des Therapiehundteams
Prüfungen verschiedener Fertigkeiten des Hundes, z.B. Apportieren bestimmter
Gegenstände, Lichtschalter an- und ausschalten
Schriftliche Prüfung durch den Therapiehundeführer
Praktische Prüfung in einer Einrichtung des Gesundheitswesens
Befund
Planung des Einsatzes
Durchführung
Dokumentation
Reflektierung
Haben Sie die Prüfungen bestanden, erhalten Sie einen Einsatzausweis und ein
Zertifikat mit der Beurteilung des Therapiehund-Teams. Sie sind nun gemeinsam
bereit, als Team zu arbeiten.
Praktikum
Während der Schulung ist das Mensch-Hund-Team verpflichtet, regelmäßig
praktische Therapiehund-Team-Einsätze (in eigener Praxis, an Arbeitsstelle u.ä.)
durchzuführen und zu dokumentieren. Ggf. müssen Sie sich einen Praktikumsplatz
suchen (evtl. mit meiner Hilfe) und regelmäßig diese Einrichtung mit Ihrem Hund
zu besuchen, es kann durchaus der spätere Einsatzort sein. Die Einsätze dauern
ca. zw. 20 - 45 Minuten, je nach Aufgabenbereich. Der Hund und Besitzer dürfen
auf keinen Fall überfordert werden und sollen Spaß an ihrer Aufgabe haben.
Der Hundebesitzer ist verpflichtet, eine Dokumentationsmappe zu führen (siehe
Seminarinhalte). Ihr Hund trägt während seiner Arbeit eine Kenndecke (zu
beziehen über die Hundeschule CANICURA).
Unterrichtszeiten:
Sa- und So im Block 1 x monatlich, ca. 13 Zeitstunden. pro Wochenende
von 9.30 - 13.00 Uhr und 13.30 – ca. 16.30 Uhr
(Änderung in den Uhrzeiten vorbehalten)
Teilnehmerzahl:
mindestens 3, maximal 6
Kosten:
1200,- € Seminarbeitrag, incl. Prüfungsgebühren und
incl. Skripte.
+ 47,00 € für Kenndecke
Zahlungsweise:
Der Seminarbeitrag und die Kenndeckengebühr sind vor Seminarbeginn per
Überweisung
zu entrichten (nach Absprache auch in Raten).
Sie erhalten eine Rechnung über den Seminarbeitrag und Kenndeckengebühr.
25 % Anzahlung der Seminargebühr (300,- Euro) sofort nach Anmeldung, Rest von
900,- Euro als Einmalzahlung vor Seminarbeginn.
Bei dieser Zahlungsweise gewähren wir Ihnen 5 % Rabatt auf die Seminargebühr
(ergibt dann einen Restbetrag von 873,- Euro)
25 % Anzahlung der Seminargebühr (300,- Euro) sofort nach Anmeldung, Rest in 5
monatlichen Raten a’ 180,- Euro.
Die erste Rate ist fällig vor Seminarbeginn, dann jeweils am 15 eines Monats im
Voraus.
Die Kenndeckengebühr ist vor Seminarbeginn in voller Höhe zu überweisen.
Bankverbindung: Nord-Ostsee-Sparkasse
Filiale Tarp
BLZ 217 500 00
Kto, 16 30 7 20 10
Anmeldung:
Formulare zum Eignungstest und zur
Therapiehundteam-Ausbildung können Sie telefonisch oder per E-Mail anfordern.
Oder Download hier ►
Eignungstest
Anmeldung
Gesundheitscheck
(Word-Dokumente)
Nach Eingang der Anmeldung, erhalten Sie per e-Mail oder per Post eine
Anmeldebestätigung
Allgemeine Seminarbedingungen und
Geschäftsbedingungen:
Download möglich, bitte hier anklicken ►Geschäftsbedingungen
(Word-Dokument)
Supervisionen und Überprüfungen des Therapiehund-Teams
Die Therapiehundschule CANICURA bietet in regelmäßigen Abständen Supervisionen
zum Erfahrungsaustausch und Zusatzseminare an, die Sie nach dem Abschluss der
Therapiehund-Team Ausbildung besuchen können.
Ca. alle 2 Jahre können Sie Ihren Hund erneut in der praktischen Arbeit im
Therapiehund-Team bei mir überprüfen lassen und erhalten dann darüber einen
schriftlichen Nachweis.
Kontakt:
CANICURA – Schule für Therapie- und Behindertenbegleithunde
Katharina Scholz
Im Treenetal 2
24963 Tarp bei Schleswig
Tel: 04638/ 899 557
Fax: 04638/ 899 423
Mobil: 0172/ 41 47 47 3
E-Mail: k.scholz@canicura.de
Homepage: www.canicura.de
Das Anmeldeformular zum Eignungstest und zur Therapiehundausbildung und den
Vordruck für den Gesundheitscheck beim Tierarzt können Sie per e-Mail oder
telefonisch anfordern oder per klick hier herunterladen.
►
Termine
Eignungsprüfung für Therapiehundteam-Ausbildung und Termine für Therapiehundteam-Seminar
2012
Termine Eignungsprüfung für das Therapiehundteam-Seminar ab April 2012: Am Samstag
18.02.2012 ab 15.00 Uhr
Anmeldeschluss: 11.02.2012
Termin
ohne Gewähr.
Anmeldungsformular zum Eignungstest können Sie unter Download Anmeldung
Eignungstest herunterladen
Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zum Eignungstest mit:
•
tierärztliches Gesundheitszeugnis. Das Zeugnis darf nicht älter als 3 Monate
sein. - Download unter Download Formular Gesundheitscheck durch einen Tierarzt
• eine Kopie Ihres Berufs- oder Studienabschlusszeugnisses
•
Ihres Zertifikats oder Diploms (Bereich Pflege, Therapie, Pädagogik, Heilwesen
u.ä.)
• Impfpass
• Kopie der Hundehaftpflichtpolice
Bitte beachten Sie: Gebühr für den Eignungstest: 40.-
Euro. Zahlbar ohne Abzug innerhalb von 7 Tagen nach der Anmeldung zum
Eignungstest per Überweisung auf Kto: 16 30 7 20 10
, BlZ: 217 500 00 Bank: Nord-Ostsee-Sparkasse Tarp
Sie werden von uns spätestens eine Woche nach dem Test schriftlich
benachrichtigt, ob Sie und Ihr Hund den Eignungstest bestanden haben. Sie können
Sie dann schriftlich zur Therapiehund-Team-Ausbildung anmelden.
Impressionen
Therapiehundteam-Ausbildung 2009
Termine des Kurses Therapiehundteam- und Behindertenbegleithund- Ausbildung ab
April 2012:
14.04. + 15.04.2012
05.05. + 06.05.2012
02.06. + 03.06.2012
30.06. + 01.07.2012
28.07. + 29.07.2012
01.09. + 02.09.2012 Abschlussprüfungen
Termine ohne Gewähr!
Termine für die Therapiehundteam-Überprüfung nach 2 Jahren für den Kurs von 2010
und auf Wunsch für den Kurs von 2011:
Sam.
06.10.2012 ab 15.00 Uhr
Anmeldeschluss: 22.09.2012