|
Tierheilpraxis und Hundeschule Katharina Scholz
|
|
CaniCura Update 21.11.2011
Update 30.08.2010 Update 30.07.2011 Update 29.01.2012
Update 19.04.2011
Update 17.01.2012 |
Die Bezeichnung "Neuraltherapie" bedeutet, dass bei diesem Verfahren über die Nerven behandelt wird. Dieses geschieht durch Injektionen mit örtlichen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika). Sie stellen zum Beispiel schmerzhafte Zonen des Körpers ruhig, so dass sich diese entkrampfen und die Selbstheilungskräfte wieder in Gang kommen. Nervenbahnen können auch bei weiter entfernt liegenden "Störzonen" und "Herden" - wie etwa Narben und schadhafte Zähne - Beschwerden auslösen. Durch Injektionen in diese Zonen können sich Schmerzen an anderen Körperstellen manchmal innerhalb von Sekunden lösen. Die Dauer der Wirkung schwankt je nach Ursache.
Die Geschichte der Neuraltherapie Entdeckt wurde die Neuraltherapie durch Zufall. Der Arzt Ferdinand Huneke, der sich mit therapeutischer Lokalanästhesie (Heilanästhesie) - einer Schmerzbehandlung mittels Betäubungsmittel - auseinandersetzte, injizierte seiner Schwester während eines Migräneanfalls ein örtliches Betäubungsmittel in das Gewebe, das das Schmerzgebiet umgab. Obwohl er nicht im Schmerzgebiet die Injektion setzte, erzielte er dennoch eine Schmerzfreiheit. Über das Nervengeflecht des Blutgefäßes lässt sich eine Fernwirkung erzielen. Die inneren Organe sind über das Rückenmark und Nervenstränge mit bestimmten Hautzonen verbunden. Werden dort lokale Betäubungsmittel injiziert, lassen sich auch in den Organen angesiedelte Beschwerden teilweise ausschalten.
Anwendungsgebiete der Neuraltherapie nach Huneke:
·
· kleinen Gelenke · Arthritis · Arthrose · Bandscheibenvorfälle · Neuralgien · Entzündungen · Nach Unfällen und Operationen wird dadurch eine schnellere Rehabilitation
Nicht angewendet werden darf die Neuraltherapie bei Allergien auf die verwendeten lokalen Betäubungsmittel oder ihre Zusatzstoffe, bei Blutgerinnungsstörungen und bakteriell entzündeter Haut. |