Hundeschule CANICURA                   


Therapie- und Schulhundteam-Ausbildung mit Zertifikat im Einzelcoaching  im Kreis Schleswig-Flensburg

 

 

Ausbildung nur für Hundebesitzer, die mit Ihrem Hund in einer Einrichtung im Raum Flensburg/ Schleswig arbeiten möchten, da die praktische Ausbildung dort erfolgt, wo Sie anschließend gemeinsam mit Ihrem Hund arbeiten werden



Voraussetzungen bei Ihrem Hund  


Nicht jeder Hund, der sich gerne streicheln läßt, ist als Therapie- oder Schulhund geeignet. Lesen Sie bitte in Ruhe die folgenden Kriterien durch.


Folgende Punkte müssen bezüglich Ihres Hundes zutreffen


  • Geimpft und haftpflichtversichert
  • Gesundheit
  • Schon als Welpe ab der Geburt behutsam und  regelmäßig durch den Züchter (gilt auch für Mischlinge) auf Menschen,  Tiere und Umweltreize geprägt
  • Prägung wurde durch Besitzer weiter regelmäßig gefestigt
  • Oder ein Hund aus der Nothilfe, der gegenüber Menschen sehr aufgeschlossen ist und bei Alltagsumweltreizen gelassen, aufmerksam, sicher und souverän reagiert.
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  • Mindestalter 24 Monate und nicht älter als 6-7 Jahre (je nach Rasse oder Mischung)
  • Ihr Hund muss eine sehr hohe Reizschwelle haben
  • Ihr Hund muss ein freundliches, offenes Wesen haben, ohne dabei gegenüber Menschen, Tieren und Situationen  unkontrolliert stürmisch zu sein
  • Er muss sich unbefangen und gerne auch von ganz fremden Menschen am ganzen Körper berühren, anfassen und streicheln lassen     
  • Er muss bei verschiedenen Umweltreizen wie z.B. Lärm, Gerüche, optische Reize auch in fremder Umgebung gelassen bleiben: z.B. starker Straßenverkehr, Menschenmengen, in unbekannten engeren Räumen.     
  • Ihr Hund muss auch bei überraschend auftretenden Reizen recht gelassen bleiben. z.B. bei dem Geräusch einer zuknallenden Zimmertür. Er darf zusammenzucken, kurz ein Stück zurückweichen, z.B. 1 x kurz  bellen.
  • Sehr guter Grundgehorsam und Gelassenheit auch unter Ablenkung (z.B. vorbeigehende Passanten, fahrende Autos, laufender Jogger usw.)
  • Ihr Hund muss Sie als „Chef/ Leittier“  akzeptieren, Ihnen dabei vertrauen und sich bei Ihnen sicher und geborgen   fühlen.

 

Ungeeignet und von der Ausbildung ausgeschlossen sind Hunde mit nachfolgenden Eigenschaften:

 

  • Nervosität
  • Ängstlichkeit
  • Hyperaktivität
  • schwer traumatisiert
  • Aggressivität
  • Schutztrieb
  • Tendenz zum Bellen, Kläffen, Jaulen oder     Winseln, das sich nicht sofort und dauerhaft unterbinden lässt
  • Hunde, die unter chronischen Erkrankungen leiden  
  • wie Epilepsie,
  • chronischen Erkrankungen mit ständiger körperlicher      und seelischer Beeinträchtigung (chron. schwere Allergien, Entzündungen)
  • oder die unter ständigen oder heftigen  schubweisen Schmerzen (z.B. schwere ED, schwere HD oder HD + ED

 

Voraussetzung Hundebesitzer

 

  • abgeschlossene Berufsausbildung/ Studium in einem pflegerischen, therapeutischen oder pädagogischen, erzieherischen  Bereich mit Berufserfahrung
  • In Ausnahmefällen ist nach einem  Bewerbungsgespräch bei Eignung auch eine Zulassung von Interessenten anderer Berufsgruppen möglich.
  • Gesundheitlich und psychisch so gesund und so stabil, dass Sie in Ihrem Beruf arbeitsfähig sind.
  • Sie haben Ihren Hund selber erzogen und ausgebildet.
  • Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und  lieben ihren therapeutischen/ pädagogischen Beruf.
  • Sie sind finanziell abgesichert.
  • Sie haben regelmäßig Zeit und Gelegenheit mit Ihrem Hund für seine Verhältnisse  angemessen spazieren zu gehen, ihm sein Familienanschluss zu geben, ihn  mit in Urlaub zu nehmen usw.


Die Therapiehundeam- und Schulhund-Ausbildung richtet sich nur an Interessenten, die Ihren Hund in der pädagogischen, pflegerischen odertherapeutischen Arbeit zum Wohle der Patienten, Klienten und Kinder                 t h e r a p e u t i s c h einsetzen möchten, wobei unbedingt die artgerechten Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden müssen.

 

Therapiehund- und Schulhundeinsätze sind nicht als Beschäftigungsarbeit oder als Hundesportersatz für Hunde geeignet!!! Sie dienen ausschließlich zielgerichteten therapeutischen und pädagogischen Maßnahmen. Therapie- und Schulhunde brauchen in ihrer Freizeit ein „hundliches“ Leben, mit Spaziergängen, Familienanschluss, Urlaub mit ihrer Familie usw.

Bedenken Sie bitte, dass die Therapiehund und Schulhundarbeit für Ihren Hund seelisch und mental sehr belastend ist. 


Ihre Checkliste für den Ausbildungsstand im Grundgehorsam und Gelassenheit Ihres Hundes:

                                                                                                            

Folgende Übungen müssen ohne Hilfe von Leckerlis, Spielzeugmotivation möglich sein. Nach dem Abrufen kann eine Leckerlibelohung gegeben werden. Der Hund darf auch moderat verbal und durch Streicheln gelobt werden.

  • Ohne zu ziehen, in die Leine zu beißen oder  An- oder Hochspringen an locker Leine gehen können, auch im flotten Schritt  oder Laufschritt
  • An loser Leine an einem Passanten  vorbeigehen. Ihr Hund darf dabei nicht zu dem Passanten zerren, den Passanten nicht anspringen, anbellen, anknurren.
  • Unter moderater Ablenkung abrufbar sein 
  • Sitz, Platz mit auf einer angewiesenen Stelle in der Position verweilen können
  • Kontrolliertes Spiel mit einem Spielzeug, das Ihr Hund Ihnen erst auf Kommando aus der Hand nimmt. Sie nehmen dann das Spielzeug in die Hand und können Ihren Hund auffordern, es sofort  loszulassen. Ihr Hund darf Sie dabei nicht anspringen, anbellen oder anknurren.
  • Ihr Hund bleibt ruhig neben ihnen sitzen/ liegen, wenn Sie einen Passanten mit einem ruhigen Hund begrüßen. 
  • Ohne Zeichen von Angriffslust, Bellen oder Knurren an der Leine, an anderen angeleinten, fremden, ruhigen Hunden vorbeigehen  
  • Neben einem Gefährt herlaufen können, Kinderwagen, geschobenes Fahrrad, Einkaufswagen, Schubkarre
  • Bei unerwarteten Geräuschen (z. B. bei etwas Klappendem) ruhig und gelassen bleiben. Der Hund darf nicht panisch werden, darf kein Fluchtverhalten oder Aggressionsverhalten zeigen.  Einmaliges Bellen oder einen Moment Stutzen oder ein kurzes zur Seite springen  sind erlaubt.    
  • Bei unerwarteten optischen Eindrücken (z.B. große Plastiktüte die hinter  Hund ausgeschüttelt wird) von kurzfristig erschrocken, aufmerksam bis ruhig und gelassen bleiben.     

Der Hund darf nicht panisch werden, darf kein  Fluchtverhalten oder Aggressionsverhalten zeigen.  Einmaliges Bellen oder einen Moment Stutzen  oder ein kurzes zur Seite springen  sind  erlaubt.   


  • Ihr Hund bleibt gelassen (ohne panisch zu  werden, zu bellen, zu jaulen u.ä.), wenn Sie sich für 1 Minute ein Stückchen weit von ihm entfernen und begrüßt Sie dann ohne Anspringen, in die Leine beißen, in die Kleidung beißen, Bellen, Jaulen u.ä


Kontakt und Adresse:

CANICURA

Katharina Scholz 

An der Treene 17

24852 Langstedt 

Tel.:04609 / 9 53 53 23 

E-Mail:k.scholz@canicura.de

 


Die Inhalte aller Seiten meiner Homepage CANICURA incl. der gesamten Downloads sind urheberrechtlich geschützt. Jede Art des Kopierens und Vervielfältigens, auch auszugsweise ist in jeder Form ohne schriftliche Genehmigung der Autorin und Fotografin Katharina Scholz untersagt. 

      


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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